Themen und Inhalte meiner Fortbildungen

 

Der weite Weg vom Wissen zum Handeln

FortbildunAGENDA Traub, Der weite Weg, Thumbgen erzeugen nicht immer die Wirkung, die man sich von ihnen erhofft. Sie können nur gelingen, wenn man sie wirkungsvoll unterstützt, so dass neu erworbenes Wissen in Handlungskompetenz umgesetzt wird. Subjektive Theorien geringer Reichweite verhindern eine sofortige Umsetzung neu erworbenen Wissens. Die Hintergründe für diesen Sachverhalt werden mit Hilfe des SOAP-Modells erläutert (SituationsOrientierung und AktionsPlan). Anschließend wird ein Weg aufgezeigt, der es ermöglicht, neu erworbenes Wissen allmählich in Handlungskompetenz zu überführen. Dies geschieht mit Hilfe eines dreischrittigen Lernprozesses. Dieser Lernprozess wird vorgestellt und erprobt. In einem ersten Lernschritt geht es darum, sich seiner handlungsleitenden subjektiven Theorien bewusst zu werden und diese bearbeitbar zu machen. In einem zweiten Lernschritt wird neues Wissen erworben, das dann in einem dritten Lernschritt zu neuen subjektiven Theorien verarbeitet wird.

Freiarbeit als Konzept individualisierten Lernens

AGENDA Traub, Freiarbeit, ThumbIn dieser Fortbildung wird zunächst die Frage geklärt, weshalb individualisiertes Lernen so wichtig für den schulischen Lernerfolg ist, und welchen Beitrag das Unterrichtskonzept Freiarbeit hierzu leisten kann. Anschließend werden zentrale Prinzipien der Freiarbeit vorgestellt. Das Angebot eines Stufenkonzeptes zur schrittweisen Einführung in die Freiarbeit der Sekundarstufe I rundet den konzeptionellen Teil ab. Dieser wird durch praktische Übungen wie die Durchführung von Partnerinterviews, Sortieraufgaben u.a. ergänzt, so dass im sogenannten Pädagogischen Doppeldecker gearbeitet wird: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren „am eigenen Leibe“ Methoden und Techniken, die bei der Freiarbeit im Unterricht eingesetzt werden können.

Konzepte und Methoden individualisierten und kooperativen Lernens

AGENDA Traub, Konzepte und Methoden, ThumbDie Ergebnisse der Lehr-Lern-Forschung haben Konsequenzen für die Gestaltung von Lernumgebungen. Wir setzen uns mit verschiedenen Methoden des Lehrens und Lernens auseinander, indem wir diese theoretisch besprechen, praktisch erproben und kritisch reflektieren. Zur Anwendung kommen Methoden aus dem Bereich der kognitiven Landkarten wie Mind Map, Struktur-Lege-Techniken, Netzwerk usw. sowie der Advance Organizer und verschiedene kooperative Lernmethoden wie Lerntempoduett, Partnerinterview oder Puzzleformen.
Die Methoden des Lehrens und Lernens werden bei der Fortbildung in eine Lernumgebung eingebettet: Umfangreiche Phasen der subjektiven Aneignung werden zwischen knapp begrenzte, Orientierung bietende kollektive Lernabschnitte geschoben (Sandwich-Prinzip). Dabei arbeiten wir im sogenannten „Pädagogischen Doppeldecker“, d.h. in der Veranstaltung werden die Methoden praktisch durchgeführt und reflektiert.
Diese Methoden des Lehrens und Lernens leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit von Lernprozessen und tragen damit zu einer Effektivierung von Lernen bei. Sie werden in der Veranstaltung nicht nur vorgestellt und erprobt, sondern auch in ein theoretisch fundiertes Konzept eingeordnet.

Kooperatives Lernen – ein aktivierendes Lernkonzept für den Unterricht

AGENDA Traub, Kooperatives Lernen, ThumbEs ist die Interaktion mit anderen Menschen, durch die Personen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft das Lernen als eine wertvolle Erfahrung zu bewerten lernen und Freude am Prozess des Lernens gewinnen. Wechselseitig kommunizieren, aktiv zusammenarbeiten und Verantwortung für Lernprozesse zu übernehmen, all dies ist keineswegs selbstverständlich, wenn auch durch neue Erkenntnisse äußerst wichtig für aktives, nachhaltiges Lernen.
Dieser Fortbildungsnachmittag soll dazu verhelfen, den Unterrichtsalltag durch kooperatives Lernen zu bereichern und kooperative Lernmethoden sinnvoll, ansprechend und situationsangemessen einzusetzen.
Dabei steht das wechselseitige Lehren und Lernen (WELL) als eine Form kooperativen Lernens im Vordergrund der Betrachtung. Dieses wird in ein theoretisch fundiertes Konzept integriert und erläutert.
Neben informierenden Blöcken gibt es auch aktivierende Phasen, in denen die Teilnehmenden einzelne kooperative Methoden wie Gruppenpuzzle, Lerntempoduett, Strukturierte Kontroverse, Partner,- Gruppen- und Multiinterview am „eigenen Leibe“ erfahren bzw. diskutieren können.

Projektarbeit erfolgreich gestalten

AGENDA Traub, Projektarbeit, ThumbAusgehend vom individualisierten und kooperativen Lernen wird eine Lernumgebung für selbstgesteuerte Kleingruppen-Projektarbeit entwickelt, die empirisch erfolgreich evaluiert wurde: das „Projektsandwich“. Auf den „vier Wegen“ der PROGRESS-Methode gelangt man mit den Lernenden zuverlässig zu einer gelingenden Projektarbeit. Bei der exemplarischen Planung und Durchführung der einzelnen Projektschritte wird zugleich herausgearbeitet, wie sich die Entwicklung von Lernstrategien für individualisiertes und kooperatives Lernen anbahnen und fördern lässt.

Alle Darstellungen dieser Seite zeigen eintägige Fortbildungsangebote.
Auch zweitägige Schulungsformate können gerne angeboten werden.

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